......August 2009 - so schön war´s am Wasserschloss in Wülmersen…..
Am 10. August ging´s los, pünktlich um 13.oo Uhr starteten wir vor dem Jugendzentrum Second Home mit einem Reisebus und einem VW-Bus mit Anhänger, voll mit allen Dingen, die man zum Überleben von knapp 2 Wochen in der unberührten Natur braucht.
In Wülmersen angekommen, mussten wir uns und das Gepäck erst mal regensicher unterstellen. Den Nachmittag verbrachten wir im „Brauhaus“ mit Kennenlernspielen bis wir endlich gegen Abend in die zum Glück schon am Vortag aufgebauten Zelte einziehen konnten. Die großen Pfützen in unserer Zeltrunde streuten wir einfach mit Stroh aus und das war´s auch schon mit schlechten Nachrichten vom Wetter, es steigerte sich langsam aber stetig bis hin zum perfekten Bade- und Zeltwetter.
Bei unserer ersten Frühwanderung um 5.30 Uhr konnten sich schon einige Teilnehmern davon überzeugen, dass man den Empfehlungen der Betreuer (…seid mal noch ein wenig leise…) doch besser folgen sollte.
Das Wetter besserte sich zusehends und so wanderten wir von Karlshafen aus über kleine Kraxelwege hoch auf den Klippenweg in Richtung Herstelle. Oben angekommen konnte man von den Klippen aus einen herrlichen Blick, sowohl nach Herstelle, als auch nach Bad Karlshafen genießen. Weiter ging´s wieder bergab durch den Wald bis zur Personenfähre, die uns über die Weser nur durch „Strömungsantrieb“ ans andere Ufer brachte. Der Rückweg führte uns am Dreiländereck vorbei zurück nach Bad Karlshafen, wo dann noch ein wenig Zeit zum Bummeln war.
Die nächsten Tage waren dann erst mal mit Kanufahren ausgefüllt. Viel Spaß brachten die Badepausen auf halber Strecke und natürlich die Kenteraktionen am Ende der Fahrten. Von einem großen umgestürzten Baum, der aus der Diemel ragte, konnte man herrliche Hangel- und Überfallspiele austesten. Das fast tägliche Schwimmen in der Diemel brachte genauso Spass wie die Freibadbesuche in Trendelburg.
Neben den alltäglichen Kanutouren in Kleingruppen beschäftigte sich der Rest der Gruppe mit Perlenarmbänder fädeln, Freundschaftsbändchen knoten und Fußball spielen. Auch die Gesellschaftsspiele wurden wieder eifrig genutzt, vor allem das „Risiko“ war ständig im Einsatz.
Der absolute Renner war unsere selbst gebaute Wasserrutsche von gut 12 m Länge, auf welcher wir auch richtige Wer-kommt-am-weitesten Wettbewerbe ausgetragen haben.
Nachdem die Sonne uns wunderschöne Sonnenuntergänge hinter dem Hölleberg beschert hat, wurden die Abende schon ein wenig kühler, aber am Lagefeuer bei leckerem Stockbrot, ließ es sich gut aushalten.
An einen besonders warmen Abend war Freilichtkino angesagt, doch leider konnten wir auf Grund der kalten Witterung leider nicht unter freiem Himmel übernachten.
Der glasklare Sternenhimmel mit Milchstraße und den gut zu sehenden Sternenbildern war atemberaubend anzuschauen und diejenigen, die noch nie eine Sternschnuppe gesehen hatten, kamen voll auf ihre Kosten. Man kam aus dem Wünschen gar nicht mehr raus.
Leider konnten wir bei unserer altbewährten Nachtwanderung zum alten Eisenbahntunnel denselbigen nicht mehr betreten. Der Eingang ist aus Naturschutzgründen (dort wohnen jetzt Fledermäuse) zugesperrt. Doch auch der Hin- und Rückweg war sehr lustig und für manche auch schreckhaft, wenn plötzlich einige Gestalten aus dem Dunkel auftauchten. Kurz vor der Rückkehr sorgte noch ein heftiges Wetterleuchten für erhöhte Adrenalinspiegel.
Die Tage waren ausgefüllt mit Kanufahren, Schwimmen im Fluss und Freibadbesuchen, nur unterbrochen vom Küchendienst, wo einige noch sehr viel lernen konnten.
Sehr begehrt war auch der Angeltag. Vormittags und nachmittags gings in Kleingruppen los unter fachkundlicher Anleitung zum Angeln an die Diemel. Und die Mühe wurde belohnt – mit einer wunderschönen großen Forelle, die wir schön in der Lagerfeuerglut zubereiteten.
Viel zu schnell war die schöne Zeit vorbei und schon war der vorletzte Tag gekommen. Der heißeste Tag des Jahres ließ es zu, dass wir die Gruppenzelte und unsere Zeltküche schon abbauen und verstauen konnten.
Am Abend grillten wir am richtig großen Lagerfeuer ein letztes Mal Stockbrot und dass die Zeit bis zur nächsten Freizeit möglichst schnell vorbei geht.
Geschlafen wurde unter der Remise, da ein heftiges Gewitter in der letzten Nacht ein Freiluftschlafen leider verhinderte. Doch auch das brachte eine Menge Spass.
Sommerferien 2009 - Kinderfreizeit Wülmersen
So schön war's in Wülmersen 2008
Am 21. Juli ging´s los, pünktlich um 13.oo Uhr starteten wir vor dem Jugendzentrum Second Home mit einem Reisebus und einem VW-Bus mit Anhänger, voll mit allen Dingen, die man zum Überleben von 2 Wochen in der unberührten Natur braucht.
Dort angekommen mussten wir, leider im Regen, unsere kleine Zeltstadt aufbauen, was nicht wirklich Spaß gemacht hat. Aber das war´s auch schon mit schlechten Nachrichten vom Wetter, es steigerte sich langsam aber stetig bis hin zum perfekten Bade- und Zeltwetter.
Bei unserer ersten Frühwanderung um 5.30 Uhr nach Deisel konnten sich schon einige TeilnehmerInnen davon überzeugen, dass man den Empfehlungen der Betreuer (…seid mal noch ein wenig leise…) doch besser folgen sollte.
Das Wetter besserte sich zusehends und so wanderten wir von Karlshafen aus über kleine Kraxelwege hoch auf den Klippenweg in Richtung Herstelle. Oben angekommen konnte man von den Klippen aus einen herrlichen Blick, sowohl nach Herstelle, als auch nach Bad Karlshafen genießen. Weiter ging´s wieder bergab durch den Wald bis zur Personenfähre, die uns über die Weser nur durch „Strömungsantrieb“ ans andere Ufer brachte. Der Rückweg führte uns am Dreiländereck vorbei zurück nach Bad Karlshafen, wo dann noch ein wenig Zeit zum Bummeln war. Die nächsten Tage war dann erst mal Kanufahren angesagt, von Trendelburg nach Wülmersen und von Wülmersen nach Helmarshausen. Viel Spaß brachten die Badepausen auf halber Strecke und natürlich die Kenteraktionen am Ende der Fahrten. Von einem großen umgestürzten Baum, der aus der Diemel ragte, konnte man herrliche Hangel- und Überfallspiele austesten. Neben den alltäglichen Kanutouren in Kleingruppen beschäftigte sich der Rest der Gruppe mit Perlenarmbänder fädeln, Freundschaftsbändchen knoten, Specksteinanhänger feilen, Bodypainting mit Wasserfarben oder Tischtennis und Fußball spielen.
Für unsere fußballbegeisterten Jungs und Mädchen war das Freundschaftsspiel, gegen eine Gruppe mitzeltender, viel älterer Jugendlicher, auf dem Sportplatz von Deisel ein besonderes Highlight. 6:5 lautete das amtliche Ergebnis FÜR UNS!, was gebührend gefeiert wurde.
Nachdem die Sonne uns wunderschöne Sonnenuntergänge hinter dem Hölleberg beschert hat, wurden die Abende schon ein wenig kühler, aber am Lagefeuer bei leckerem Stockbrot, ließ es sich gut aushalten.
Der Ausflug zum Flugplatz Hölleberg war auch ein sehr nettes Erlebnis. Der Flieger Walter Dilling hat uns mit seinen Fliegerfreunden die Flugzeuge in den Hangars genauestens erklärt und zur besseren Anschaulichkeit stieg er gleich in sein Ultraleichtflugzeug und flog ein paar Kurven über den Platz. Seine Kollegen holten daraufhin ihre Modellflugzeuge aus dem Hangar und los ging´s. Mit ca, 140 km/h flogen die kleinen Modelle Loopings, Schrauben und sonstige akrobatische Übungen. Am 6. und 7. September ist dort übrigens Tag der offenen Tür, zum Einsteigen und Mitfliegen.
An einen besonders warmen Abend war Freilichtkino angesagt und auf Wunsch aller Beteiligten gab es gleich eine Freilichtübernachtung im Anschluss. Der glasklare Sternenhimmel mit Milchstraße und den gut zu sehenden Sternenbildern war atemberaubend anzuschauen und diejenigen, die noch nie eine Sternschnuppe gesehen hatten, kamen voll auf ihre Kosten. Man kam aus dem Wünschen gar nicht mehr raus.
In Zeiten des digitalen Zeitalters haben wir die altertümliche Schnitzeljagd durch neuzeitliches Geocaching ersetzt. Mit GPS – Geräten ausgerüstet ging´s in zwei Gruppen los zum Schatz suchen. N 51°35.702 und E 9°25072 waren die ersten Koordinaten zum Schatz suchen. Ein weiterer Schatz lag in dem alten stillgelegten Eisenbahntunnel, wo es schon ein wenig finster war. Zeit zum Gruseln sozusagen, denn manchmal wartet schon jemand dort, nicht wahr? Es erforderte auf jeden Fall eine Menge Mut bei der Nachtwanderung mit „special effects“ alleine oder zu zweit, nur mit Leuchtstäbchen bewaffnet, durch den stockdunklen Tunnel zu laufen. Hut ab!
Als Abendprogramm bereiteten einige Mädchen die „Mr. Wülmersen Wahl“ vor. Alle Jungs mussten mitmachen und einige Prüfungen bestehen, was bei Kirschkernweitspucken und Ei auf Löffel balancieren nicht allzu schwer war. Ein bisschen mehr Anstrengung erforderten die Liegestütz und Limbo unterm Seil, mit Salzbrezel abknabbern, von den Kandidaten.
Nicht alle Teilnehmer brachten dann am nächsten Tag die Kraft auf von Wülmersen die 12 km zum Tierpark neben der Sababurg zu wandern. Aber die Jungs nutzten die Wanderzeit, um flux eine „Mrs. Wülmersen Wahl“ vorzubereiten. Mit Schreibblock und Stiften ausgerüstet, ging´s los und die Aufgaben flossen aufs Papier. Nach einigen Pausen und mit vielen Blasen im Tierpark angekommen, war erst mal eine RegenerationsEISpause angesagt. Frisch gestärkt konnte man dann die Wölfe, Pinguine, Fischotter, Hängebauchschweine, Ziegen und die Greifvogelschau anschauen. Zum Glück fuhren wir den Rückweg mit dem Bus.
Auch die „Mrs. Wülmersen Wahl war sehr nett. Von Catwalk laufen über Ball ins Tor schießen, mussten die Mädchen die männlichen Betreuer schminken, was allen Beteiligten großen Spaß machte.
Die Tage waren ausgefüllt mit Kanufahren, Schwimmen im Fluss und Freibadbesuchen, nur unterbrochen vom Küchendienst, wo einige noch sehr viel lernen konnten.
Viel zu schnell war die schöne Zeit vorbei und schon war der vorletzte Tag gekommen. Das Wetter ließ es zu, dass wir die Gruppenzelte und unsere Zeltküche schon abbauen und verstauen konnten. Am Abend grillten wir am großen Lagerfeuer ein letztes Mal Stockbrot und wünschten uns beim Sternschnuppengucken, dass die Zeit bis zur nächsten Freizeit möglichst schnell vorbei geht.
Um das Erinnern ein wenig zu erleichtern, wollen wir uns am 08.09.08 von 15.00 bis 16.30 Uhr im Jugendzentrum Second Home zum Fotos anschauen treffen.







