Eindrücke der Schwedenfreizeit 2011, in Rydsnäs am Östralegern

In diesem Jahr von zwei Teilnehmerinnen selbst geschrieben
Hier in Rydsnäs lebten wir abgeschieden, von jeglicher Zivilisation ganz in Frieden.
Aufgrund der geballten Pubertät auf einen Haufen, mussten sich alle ein wenig zusammenraufen.
Doch der See und die herrliche Sonne, war in den ersten Tagen eine wahre Wonne.
In Kanus und Kajaks schipperten wir über den See, und nun erwarten wir beinahe Schnee.
Einige kenterten – oh Graus – doch ging dabei nie die gute Laune aus.
Und die Belohnung folgte auf dem Fuße, mit einem Sonnenuntergang auf dem Wasser, wie er steht im Buche.
Dazu gab es hier nicht nur ein Gruppenklo, nein – auch viele Viecher, wie Mücken, Mäuse & Co.
Wir konnten nicht widerstehen sie zu erdrücken, um damit unsere Gardinen nach schwedischer Art zu schmücken.
Gebastelt wurde bei schlechtem Wetter viel und vergeblich hoffte man auf Eis am Stiel.
Ob Tiere mit buntem Papier dekorieren oder Lederarmbänder mit Mosaiksteinchen kreieren, ob Baumscheiben mit dem Brennpeter verzieren oder T-Shirts mit Elchmotiven versehen: Langeweile ward hier nicht gesehen.
Und für die besonders Kreativen gab´s einen Schwedenstuhl zum selber montieren.
Nach dem Wandern zum Wasserfall ging´s durchgeschwitzt zurück in den Pferdestall.
Doch im Pferdestall mit sieben anderen „Schafen“ war oft nicht viel mit lange schlafen.
Immer was los zwischen Mädchen und Jungen, bei dem einen oder anderen mehr oder weniger gelungen.

Auf dem Heimweg – Gott sei Dank – fuhr der Bus für die „etwas Blinden“ noch zum Hard-Rock-Café für die, die´s nicht konnten finden.
Ein weiterer Ausflug nach Vimmerby war toll, und auch der Besuch der Karamellkokeri.brachte es voll.
Zurück im schönen Aggarps Gard organisierten die Mädels die Wahl des besten“ Mr. Schweden„.
Nicht nur Fremdsprachenkenntnisse waren hier gefragt, besonderes Interesse galt dem Schlips binden und neben einem schön gemachten Bett - musste ein gutes Liebesgedicht her – oh wie nett.
Nach ein wenig Jungengemurre, „och was´n Scheiß“, verliehen wir nach viel Spaß und Action dem verdienten „Mr. Schweden“  einen Preis.
Die Abschlussparty zusammen mit den Schweden, macht sicher noch lange von sich Reden.
In der Scheune ging’s her richtig heiter und bis weit nach zwei Uhr riefen alle nur: „weiter, weiter!“.
Doch nach dem Baden, Basteln und Partys schmeißen, ging´s los um mit dem busfahrenden Eckhard nach Kopenhagen zu reisen.
Als nach langen Irrwegen der Parkplatz am Bahnhof ward gefunden, fiel der Startschuss zum fröhlichen Stadt erkunden.
Hier war´s zum Glück nur ein kurzer Weg – olé -, ins allseits beliebte Hard-Rock-Café.
Nachdem die T-Shirts warn alle gekauft, ging´s um Mitternacht zum Bus und wieder nach Haus.
Noch kurz die Fähre, Fehmarn, Hamburg, Hannover und ein letzter Rast im Brunautal, und schwupp warn wieder alle zurück im schönen Baunatal.
Hier gibt´s zwar schöne saubere Duschen, doch wo bitte kann man hier hinter den Hecken huschen?
Auch die traumhaften Sonnenaufgänge am Sandstrand sind nirgends so schön wie im ruhigen Schweden-Elch-Land.
Und auch der nächtliche Spaziergang hier ist er ohne Ziel und Belang.
Kein Pferdestall am Ende des Weges lockt die Jungs mehr aus ihren Betten, um zu finden die Mädchen, die netten.
Doch wir sehen uns alle wieder im Jugendzentrum am 12.August 2011 um 20.00 Uhr zum Grillen und Chillen.

Das diesjährige deutsch-schwedische Fußballturnier gewannen nach alter Wechsel-Tradition, diesmal die Bewohner der schönen Region.
Im nächsten Jahr sind mit Gewinnen jedoch wir wieder dran, darauf stoßen wir schon mal  an – Prost Jan!
Die Party im Anschluss man glaubt es kaum, war mit Spaß und Tanz ein deutsch-schwedischer Traum.
Tag für Tag entdeckten wir die Flora und Fauna und abends ging’s ab in die heiße Sauna.
Für einige der größte Traum, ging´s hoch zu Pferde durch Wald und Saum.
In wildem Galopp über Berge und Wiesen, da konnte auch ein Schauer die Stimmung nicht vermiesen. Und wieder zurück stimmten alle mit ein: So schön kann das Reiten in Schweden nur sein.
Ein weiteres Highlight die Skurrugata –Schlucht, das Laufen und Klettern hindurch war ‘ne Wucht.
Bei uns gab´s viel Brot, Nudeln und Reis aus der Kammer, und unser Essen war  eigentlich immer der Hammer.
Immer kreativ und frisch, zauberte der Küchendienst super Essen auf den Tisch.
Ob Salatbuffet à la Carte, gebratener Speck oder Sonntagskuchen, das alles gab´s hier, nichts war noch zu suchen.
Selbst der Mitternachtssnack war mehr als gut, gab es doch Stockbrot, backfrisch aus der Glut.
Ja, das schöne Lagerfeuer wird allen fehlen, verbreitet es doch viel Ruhe für die Seelen.
Nachdem Marie beim Festtagsschmaus fing eine Maus ging´s nach Stockholm mit viel Gebraus.
Den richtigen Weg mussten wir dort lange suchen, und wegen des Ärgers der ein oder andere etwas fluchen.
Karl Gustav haben wir leider nicht gesehen, doch die Altstadt lud ein zum Kaffeetrinken gehen.

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